Küste
Hier möchten wir Ihnen die schönsten Strände unseres Küstenabschnitts vorstellen, die mit Sicherheit zu den schönsten Südspaniens zählen.
Cadiz,-
Cadiz ist nicht unbedingt der ideale Badeort, im Gegensatz zu Chiclana und Conil, allerdings gibt es hier einige erwähnenswerte Stadtstrände. An der Altstadt liegt der mit bunten Fischerbötchen geschmückte Playa de la Caleta (450 Meter lang).
Und hinter dem modernen Stadtteil befindet sich die Playa de la Victoria ( 2500 Meter ), an dem der Goßteil der Cadizer Bevölkerung den Hitzemonat August verbringt. Dieser Strand genießt übrigens einen besonderen Ruf wegen seiner Sauberkeit und seinem feinen Sand. Beide Strände werden jährlich mit der blauen Flagge für sauberes Wasser ausgezeichnet.
Chiclana,- SANCTI PETRI
Hier gibt es einen kleinen Strand ( ca. 500 Meter ), der durch eine sich im Meer befindende Sandbank vor den Wellen des Atlantiks geschützt ist. Hier befindet sich gleichzeitig die Hafeneinfahrt des kleinen Fischer- und Jachthafens, hinter dem sich ein verlassenes, pittoreskes Fischerdörfchen befindet. Da die Thunfische in den 50gern leicht ihre Route im Meer veränderten, verließen die ansässigen Fischer das Dorf.
Die Stadt Chiclana hat ehrgeizige Pläne für eine Hafenerweiterung und das Gelände, das Touristen und der Bevölkerung zur Erholung dienen soll und einen weiteren Hotelkomplex ausschließen.
LA BARROSA
Dieser 8 Kilometer lange Sandstrand zieht sich von dem Badeort La Barrosa mit seinen Restaurants, der Strandpromenade und seinem Mix aus kleinen Appartmentgebilden und Villen über Novo Sancti Petri, der hiesigen Hotelmeile bis zur Urbanisation Roche ( Conil ) hin.
NOVO SANCTI PETRI
stellt sich zwar als moderne Golf- und Hotegegend dar, jedoch wurde zum Glück die Bebauung stark eingeschränkt. Es gibt zahlreiche ursprünglich bewachsene und geschützte Flächen und die Hotel- und Appartmentbauten dürfen nicht über mehr als 3 Stockwerke verfügen. Die Idee dahinter ist, die Gebäude nicht über die zahlreichen Kronen der Pinienwälder hinausragen zu lassen.
Der zwischen der Gegend Novo Sancti Petris und der Urbanisation Roche gelegene Küstenabschnitt verfügt über keinerlei Bebauung und ist geschützt.
In Roche, Richtung Conil gibt es verschiedene kleine Buchten, die über Treppen erreicht werden können.
Conil,-
Der Strand Conils dürfte über weitere 8 Kilometer verfügen und schließt sich direkt an den ebenso langen Strand El Palmars an. Auch hier findet sich herrlich weißer Sand und selbst im Hochsommer braucht man nicht um einen Platz an dem breiten Strand zu fürchten. Conil wurde wie Chiclana auch mit der blauen Flagge ausgezeichnet. Hier kann man in das ehemalige Fischerdörfchen laufen und durch die engen Gassen bummeln. Im Winter ist die Stimmung eher beschaulich und ruhig, im Sommer kann der Ort mit über 100 Restaurants, Kneipen, Kneipchen und Hinterhofbars aufwarten. Schön sind auch die Prozessionen in der Semana Santa (Osterwoche).
El Palmar,-
Dieser Ort kann wohl eher als Ansammlung von Ferienhäuschen bezeichnet werden. Einen Ortskern gibt es nicht, und so spielt sich das Leben entlang des Strandes ab. Hier gibt es von Surfern geprägte Stände und Kneipchen, die abends zum Teil Lifemusik bieten. Aber auch Fischrestaurants finden sich.
Los Caòos,-

In den 70gern und auch Anfang der 80ger war der Ort Anlaufpunkt für Aussteiger und Hippies, das Mekka für Freaks und Alternativurlauber, die allesamt mit Vorliebe am Strand übernachteten.Langsam entwickelte sich Los Caòos de Meca zum alternativ gebliebenen Ferienort. Allerdings hinterlassen die mitlerweile nicht mehr sonderlich im Einklang mit der Natur lebenden Freaks Spuren und die Sauberkeit der Strände läßt ein wenig zu wünschen übrig.
Barbate,-
Barbate stellt sich nur allmählich auf den Tourismus ein, was dem Dorf seinen natürlichen Charme bewahrt hat. Der Ort wirkt zunächst etwas unspektakulär. Jedoch gibt es einige wunderschöne Strände, die noch nicht erschlossen sind. Im Ort dreht sich alles um den Thunfischfang und so verfügt Barbate über einen relativ großen Fischerhafen, an den ein großzügiger Jachthafen angeschlossen wurde. Hier findet auch die alljährliche Almadraba, die traditionelle Thunfischfang Methode, aus dem 13ten Jahrhundert statt, die die Thunfische auf ihrem Weg ins Mittelmeer abfängt.
Zahara de los Atunes,-

Wie der Name schon sagt, dreht sich auch hier alles um den Thunfisch. Das verschlafene 1000 Seelendorf erwacht im Sommer kurz und wandelt sich zu einem kleinen Sommerörtchen, um im September wieder in seinen geruhsamen Trott zurückzufallen. Der Ort zeichnet sich durch einen weitläufigen Sandstrand aus, der hinter Barbate beginnt und ca. 20 Kilometer weiter in dem Villenort Atlanterra endet. Leider wurden zwischen dem Fischerort und Atlanterra zahlreiche, sehr hohe Apartmentkomplexe erbaut, die der Gegend ein wenig ihren Charme nehmen.
Bolonia,-
Zwischen Zahara de los Atunes und Tarifa liegt eine traumhafte Bucht mit weitläufigen Strand und einer riesigen Wanderdüne. Um die wenigen Häuser und Pensionen herum wurde die Landschaft zum Schutzgebiet erklärt, was die Ansiedlung von Tourismus, aber auch von Natur- und Spanienliebhabern unmöglich macht. Auch die Römer haben diesen Charme der Bucht erkannt und die damalige Stadt Baelo Claudio errichtet, deren Ruinen zu besichtigen sind. Ein wunderbarer Tagesausflug, um die Seele baumeln zu lassen.
Tarifa,-
Der südlichste Zipfel Spaniens wird in erster Linie durch die Surfer geprägt, die den ständigen starken Wind, der durch die Meerenge zieht lieben. Trotz der Surfshops und jugendlich ausgerichteten Kneipen wirkt Tarifa nicht touristisch überladen. Das Städtchen verströmt einen internationalen Charme durch die Vermischung verschiedenster Nationalitäten. Wunderschön ist auch der Blick über die Meerenge von Gibraltar auf die Küste Afrikas. Ein Tagestrip nach Marokko ( zumeist nach Tanger ) ist ein Erlebnis und wird von vielen Agenturen auch geführt angeboten. Ein weiteres highlight sind die Delfintouren, die vom Hafen Tarifas aus unternommen werden, da sich in der Meerenge eine Vielzahl von Delfinen und verschiedene Walarten wie Pilotwale, Orkas und auch Pottwale aufhalten. Leider können diese Fahrten wegen des häufigen starken Windes nicht täglich stattfinden. Besser vorher anrufen!
Erwähnenswert ist auch noch der vor Tarifa gelegene Surferstrand mit seiner riesigen Wanderdüne, wo man gut baden und natürlich surfen kann, oder auch nur den Blick auf die Marokkanische Küste und die bunter Drachen der Kite Surfer genießen kann.
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CostadelaLUZ
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